Children’s homes in Minsk

Because the country was hit hardest by the accident in the Chernobyl-nuclear power station in Belarus the number of children with psychophysical problems is extremely high. But that is not the only reason. The abuse of alcohol and drugs also plays a part in contributing to Belarusian children who suffer from genetic and psychological problems.
A few years ago it went pretty much well for Belarusian children’s homes. Not because the state was so generous but because of the help of local and foreign sponsors. Mainly the USA, Italy, Ireland and Germany supported the facilities with money. In 2005 the Belarusian president Lukashenko stopped the foreign contributions to a great extend in order to „motivate” local sponsors.
Unfortunately this is not the biggest concern of Belarusian children’s homes. In the same year the president passed a legislation which forbids families from foreign countries to adopt Belarusian children in order to leave this to Belarusian families.
Considering the financial situation of most of the Belarusian families it becomes clear, that not every family is able to “afford” an own child, not to mention to adopt one.

Die Anzahl von Kindern mit psychophysischen Problemen ist besonders in Weißrussland extrem hoch, weil das Land durch die Havarie im Tschernobyl-Kernkraftwerk am stärksten gelitten hat. Doch das ist nicht die einzige Ursache. Missbrauch von Alkohol und Drogen trägt ebenfalls dazu bei, dass weißrussische Kinder von genetischen und psychischen Problemen getroffen werden. Noch vor ein paar Jahren lief für weißrussische Kinderheime alles mehr oder weniger gut. Nicht weil der Staat besonders freigebig war, sondern dank der Hilfe einheimischer und ausländischer Sponsoren. Gelder flossen hauptsächlich aus den USA, Italien, Irland und Deutschland. Im Jahr 2005 aber stoppte der weißrussische Präsident Lukaschenko die ausländischen Spenden weitgehend, um wie es so schön heißt, einheimische Sponsoren „zu motivieren“.
Doch das ist leider nicht die größte Sorge weißrussischer Kinderheime. Im selben Jahr verabschiedete der Präsident den Erlass, der den ausländischen Familien verbietet, weißrussische Kinder zu adoptieren — natürlich um dies den weißrussischen Familien zu überlassen…
Man muss sich über die finanzielle Lage der meisten weißrussischen Familien im Klaren sein, um zu verstehen, dass nicht jede Familie es sich leisten kann, ein eigenes Kind zu haben. Von adoptierten Kindern ganz zu schweigen.